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Geschichte bzw. Entstehung des Amtsgerichts Wittmund

Ursprünglich lag die Verwaltung und die Rechtspflege in Händen des Drosten bzw. des Amtmannes.
Diese hielten früher an jedem Mittwoch im Wittmunder Schloß ihre Gerichtssitzungen ab.
1764
Nach Abbruch des Schlosses wurde das alte Amtshaus (Amtsgerichtsgebäude)
erbaut. Dieses Amtshaus stand an der Stelle, wo jetzt die Oldenburgische
Landesbank ihren Sitz hat.
1827
Bau des jetzigen Amtsgerichtsgebäudes.
Das alte Gebäude wurde ab 1827 zu Wohnzwecken verpachtet und 1880 abgerissen.
1852
Justiz und Verwaltung wurden voneinander getrennt.
Neben dem Amtsgericht Wittmund blieben noch die Amtsgerichte Friedeburg und
Esens erhalten. - Zugehörigkeit zum Königreich Hannover –
1879
Zugehörigkeit zum Kaiserreich
1959
Das Amtsgericht Friedeburg (Altes Amt Friedeburg) wird vom Amtsgericht Wittmund
aus verwaltet.
1983
Das Amtsgericht Esens wird vom Amtsgericht Wittmund aus verwaltet, bleibt aber als
Zweigstelle des Amtsgerichts Wittmund noch erhalten.
1984
Der Anbau an das historische Amtsgerichtsgebäude wird fertiggestellt.
2001
Die Zweigstelle Esens wird endgültig aufgelöst und das dortige Personal und der
Aktenbestand werden nach Wittmund übernommen.
Da die im Amtsgerichtsgebäude Wittmund vorhandenen räumlichen Verhältnisse
nicht ausreichten, wurde am Karl-Bösch-Platz in Wittmund eine Nebenstelle
eingerichtet.
2005
Die Nebenstelle am Karl-Bösch-Platz wird verlegt an die Isumser Str. 5 (Katasteramt).

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